Fachtag in 2018 - TRIO Therapie-Jugendhilfe-Bildung Berlin

Trio e.V.
Therapie - Jugendhilfe - Bildung
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Fachtag vom 27.09.2018

Anmerkungen zur Evaluation des Fachtages.

Wir möchten uns bei allen Besuchern unseres Fachtages für das Ausfüllen der Evaluationsbögen bedanken. Am 27. September 2018 fand nicht nur unser erster Fachtag statt, er war auch eine neue Erfahrung in unserer Vereinsarbeit. Am 25. September musste leider unsere im Programm angesagte Hauptreferentin Frau Dr. Dunkake aus gesundheitlichen Gründen absagen. Eine Situation, die passieren kann. Für unsere Vorbereitung eine große Herausforderung. Aus diesem Grund gilt unser besonderer Dank Frau Schettler von kobra net, Ansprechpartnerin für die Unterstützung junger Menschen in schwierigen Lebens- und Bildungssituationen, insbesondere Schulverweigerung, integrierte Projekte von Jugendhilfe und Schule sowie Kooperation Heim-Schule der Landeskooperationsstelle Schule für die schnelle und sehr gute Unterstützung. Vielen Dank an Herrn Hemmerling von der Chance gGmbH, der mit seinen Ausführungen einen Einblick in die Arbeit Schule im stationären Jugendhilfesetting gab und an das engagierte Team unter Leitung von Frau Dr. Giest vom Schulpsychologischen und Inklusionspädagogischen Beratungs- und Unterstützungszentren (SIBUZ) Marzahn-Hellersdorf. Herr Bandilla führte uns von Programmpunkt zu Programmpunkt und unterstützte mit hohem Engagement unseren Fachtag.

Insgesamt können wir auf einen sehr erfolgreichen Fachtag mit interessanten Vorträgen, hilfreichen Materialien und Anregungen zurückschauen. Viele Besucher fühlten sich von der Themenwahl angesprochen. Schulabsentismus, Schulverweigerung, Schulbummelei – ein Thema, welches Generationen von Fachkräften beschäftigt. Wo liegen die Ursachen? Welche Möglichkeiten der Prävention gibt es? Wie individuell kann/muss Bildung gestaltet werden? Ist das überhaupt leistbar? – Was haben wir noch nicht versucht? Zu wenig Zeit für viele spannende Fragen. Sehr gerne wären unsere Besucher noch mit den einzelnen Referenten in den Austausch gegangen, hätten die praktische Arbeit hinterfragt. Ihre Anregungen und Themenwünsche nehmen wir gerne auf und können Ihnen schon heute versprechen, es wird einen weiteren Fachtag geben. Nicht allen Themenwünschen können wir nachkommen, doch verknüpfen sich viele Themen miteinander. Und so planen wir unseren nächsten Fachtag im Frühjahr 2020. Unser bisheriger Arbeitstitel: Schulabsentismus und Persönlichkeitsentwicklungsstörungen. Mit unserer ehrenamtlichen Vorbereitung möchten wir im Januar 2019 starten. Im Laufe der Arbeit werden wir dann zur genauen Themenfindung kommen und freuen uns schon heute, Sie herzlich einladen zu dürfen, mit unseren Referenten und uns in den aktiven Austausch zu treten. Wenn Sie jetzt schon sagen, ich möchte unbedingt eingeladen werden, dann senden Sie uns bitte eine Mail unter „Fachtag@trio-tjbz.de“.

Unser Verein möchte sich herzlich für die wertschätzenden Worte zum Fachtag bedanken, die uns Gewissheit geben, an diesen schwierigen Themen mit Ihnen gemeinsam weiterzuarbeiten. Den Dank für die hervorragende Versorgung geben wir gerne an unsere Partner weiter.

Auf Wiedersehen in Strausberg!
Wir begrüßten Newton, Einstein und Möbius auf dem Fachtag in Strausberg

Einfach toll – die Begeisterung zum Ausklang unseres Fachtages über das Theaterstück „Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt aus dem Jahr 1961, großartig präsentiert von Schülerinnen und Schülern der bundtstift Schule Strausberg.  Die Produktion entstand im Laufe des letzten Schuljahres unter der künstlerischen Leitung von Dorica Poggi (Theaterpädagogin), Frank Müller-Brys (Musikpädagoge) und Berthold Bock (Kunstpädagoge).

Die Hauptdarsteller stellten sich uns als Herbert Georg Beutler, genannt Newton, Ernst Heinrich Ernesti, genannt Einstein und Johann Wilhelm Möbius vor. Drei Physiker, die sich als geisteskrank ausgeben. Möbius hat die sogenannte Weltformel entdeckt, die in falsche Hände geratend zur Vernichtung der Menschheit führen könnte. Er behauptet, ihm sei König Salomo erschienen und will sich so unglaubwürdig machen, seine revolutionäre Entdeckung dem Missbrauch vorbeugen. Newton und Einstein hingegen sind in Wahrheit rivalisierende Geheimdienstagenten. Sie haben sich in das Irrenhaus einweisen lassen, um an die Erkenntnisse von Möbius zu gelangen. Schnell stellt sich die Frage: Wer ist denn in dem Irrenhaus verrückt? Die Physiker, die Ärzte, die Schwestern, die ganze Welt? Kriminalinspektor Richard Voß versucht, Licht ins Dunkle der Mordfälle im Irrenhaus zu bringen. Vergeblich. Wer zieht hier die Fäden?

Das Theaterstück war ein sehr gelungener Abschluss unseres Fachtages. Das Engagement der Schauspieler, Musiker, Bühnenbildner und Pädagogen war im ganzen Saal zu spüren. Eine großartige, spannende, witzige Interpretation und Darstellung mit guter musikalischer Inszenierung, sehr beeindruckend, sehr entspannte junge Menschen mit Freude am Theater, ein sehr schwieriges Stück super umgesetzt, tolle Körpersprache und Aussprache, sehr gut, unterhaltsam, politisch aktuell, charmant, überraschend, Respekt vor der darstellenden Kunst – so urteilte das Publikum.

„Wer selbst mit Jugendlichen arbeitet, weiß, wie hoch diese Leistung einzuschätzen ist. Vielen Dank an die Jugendlichen! Alle Beteiligten haben einen prima Job gemacht. Tolle Leistung!“

Mit dieser Zusammenfassung aus unseren Evaluationsbögen möchten wir uns bei der bundtstift Schule für die Bereicherung unseres Fachtages herzlich bedanken!
Die Evaluation unseres Fachtages vom 27.09.2018 zeigen folgende Rückmeldungen:
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Diese Dokumentation ist für Sie bestimmt.
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Vortrag von Frau Schettler:
Vortrag SIBUTZ Marzahn-Hellersdorf:
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Unser Flyer zum Fachtag:
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Inspirationen zum Fachtag:
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